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MI | 22.05.2019 | 12:00 - 13:00 Uhr
Öffentliche Führung
Mittagsführung
Irr-Real. Carl Julius Milde, das Porträt und die Psychiatrie
Mittagsführung
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Mit dem genauen Blick des Zeichners hielt Carl Julius Milde (1803–1875)  zwischen 1829 und 1834  Patienten der Psychiatrie im Hamburger Krankenhaus St. Georg fest. Während die Psychiatrie als medizinisch eigenständige Disziplin etabliert wurde, begannen Ärzte, Serien von Patientenporträts durch professionelle, auf Bildnisse spezialisierte Künstler zeichnen zu lassen. Man benötigte Bildmaterial, um psychiatrische Erkrankungen zu unterscheiden und zu klassifizieren. Dabei spielten die Porträts keineswegs eine rein illustrierende Rolle, sondern waren integraler Bestandteil der ärztlichen Diagnose und der wissenschaftlichen Argumentation.
In der Mittagsführung erfahren Sie Wissenswertes  zur Entstehungsgeschichte der Zeichnungen und über die enge Verbindung von Kunst und Medizin zu dieser Zeit.

Preis: Erwachsene: 11 / Ermäßigte: 7,50 / Kinder: 6,50 €
SO | 26.05.2019 | 11:30 - 12:30 Uhr
Öffentliche Führung
Sonntagsführung
Irr-Real. Carl Julius Milde, das Porträt und die Psychiatrie
Sonntagsführung
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Mit dem genauen Blick des Zeichners hielt Carl Julius Milde (1803–1875)  zwischen 1829 und 1834  Patienten der Psychiatrie im Hamburger Krankenhaus St. Georg fest. Während die Psychiatrie als medizinisch eigenständige Disziplin etabliert wurde, begannen Ärzte, Serien von Patientenporträts durch professionelle, auf Bildnisse spezialisierte Künstler zeichnen zu lassen. Man benötigte Bildmaterial, um psychiatrische Erkrankungen zu unterscheiden und zu klassifizieren. Dabei spielten die Porträts keineswegs eine rein illustrierende Rolle, sondern waren integraler Bestandteil der ärztlichen Diagnose und der wissenschaftlichen Argumentation.
In der Sonntagsführung erfahren Sie Wissenswertes  zur Entstehungsgeschichte der Zeichnungen und über die enge Verbindung von Kunst und Medizin zu dieser Zeit.


Preis: Erwachsene: 11 / Ermäßigte: 7,50 / Kinder: 6,50 €
SA | 01.06.2019 | 11:30 - 12:30 Uhr
Öffentliche Führung
Der Herkunft auf der Spur
Museumserwerbungen in der NS-Zeit
Der Herkunft auf der Spur
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Woher stammen die Exponate in unseren Museen? Wie sind sie in die Sammlung gekommen? Gibt es auch in den Lübecker Museen Stücke, die während der NS-Zeit ihren meist jüdischen Besitzern unrechtmäßig abgenommen wurden? Die Führung begibt sich auf Spurensuche in den Museumserwerbungen der Jahre zwischen 1933 und 1945 und bietet zugleich einen Einblick in die bisweilen detektivische Arbeitsweise der Provenienzforschung.

Preis: Erwachsene: 11 / Ermäßigte: 7,50 / Kinder: 6,50 €
SO | 02.06.2019 | 11:30 - 12:30 Uhr
Öffentliche Führung
Sonntagsführung
Irr-Real. Carl Julius Milde, das Porträt und die Psychiatrie
Sonntagsführung
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Mit dem genauen Blick des Zeichners hielt Carl Julius Milde (1803–1875)  zwischen 1829 und 1834  Patienten der Psychiatrie im Hamburger Krankenhaus St. Georg fest. Während die Psychiatrie als medizinisch eigenständige Disziplin etabliert wurde, begannen Ärzte, Serien von Patientenporträts durch professionelle, auf Bildnisse spezialisierte Künstler zeichnen zu lassen. Man benötigte Bildmaterial, um psychiatrische Erkrankungen zu unterscheiden und zu klassifizieren. Dabei spielten die Porträts keineswegs eine rein illustrierende Rolle, sondern waren integraler Bestandteil der ärztlichen Diagnose und der wissenschaftlichen Argumentation.
In der Sonntagsführung erfahren Sie Wissenswertes  zur Entstehungsgeschichte der Zeichnungen und über die enge Verbindung von Kunst und Medizin zu dieser Zeit.


Preis: Erwachsene: 11 / Ermäßigte: 7,50 / Kinder: 6,50 €
SO | 02.06.2019 | 18:00 - 19:30 Uhr
Musik
Liederabend: Bedeckt mich mit Blumen, ich sterbe vor Liebe
Lieder & Duette von Mendelssohn, Schumann, Brahms, Wolf und Strauss
Liederabend: Bedeckt mich mit Blumen, ich sterbe vor Liebe
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Hanna Zumsande, Sopran
Juliane Sandberger, Mezzosopran
Katharina Hinz, Klavier

„Bedeckt mich mit Blumen, ich sterbe vor Liebe“ - so heißt es in einem Duett von Robert Schumann, das der Lübecker Dichter Emanuel Geibel aus dem Spanischen übersetzt hat. Die beiden zentralen Motive des Liederabends sind damit genannt: Blumen und Liebe. Hanna Zumsande, Juliane Sandberger und Katharina Hinz entführen in die poetische Welt des romantischen Liedes. Ob Mörikes „Nimmersatte Liebe“ in der Vertonung von Wolf oder die „Wege der Liebe“ von Brahms, ob das „Ach Lieb, ich muß nun scheiden“ von Strauss oder die „Spröde“ von Wolf: Die Lieder loten viele Facetten dieses überschwänglichen Gefühls aus. Auch das Blumenmotiv bindet den Liederstrauß zusammen, ganz nach Joseph von Eichendorff „Viel Blumen, schön und fein, viel Kränze wohl draus wind’ ich.“
Der Liederabend begleitet zudem die aktuelle Ausstellung „Irr-Real. Carl Julius Milde, das Portrait und die Psychiatrie“. Sowohl Robert Schumann als auch Hugo Wolf sind kompositorische Grenzgänger, deren Leben in der Psychiatrie endete. Melancholie, Wahnvorstellungen, aber auch die hochgestimmte Manie war ihnen vertraut. In einer solch manischen Phase griff Wolf zu dem Mörike-Text:“Daß die Blüten beben, daß die Lüfte leben, daß in höherem Rot die Rosen leuchten vor.“ 

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