Mühlenpfordt. Neue Zeitkunst

Anna Dräger-Mühlenpfordt. Ausgewählte Werke

Ab 16.01.2020 bis 15.03.2020

Carl Mühlenpfordt (1878–1944) hatte mit den Bauten für die „Heilanstalt Strecknitz“, für den Vorwerker Friedhof oder mit dem Katholischen Gesellenhaus in der Parade bereits seine Spuren in Lübeck hinterlassen, als er Ende des Ersten Weltkrieges am Braunschweiger Polytechnikum tätig wurde. Er reformierte die Architekturfakultät zu einer bekannten Ausbildungsstätte, die später durch das Netzwerk seiner Schüler als „Braunschweiger Schule“ für Furore sorgte. Heute ist der Architekt und Hochschullehrer weitgehend unbekannt, obwohl er mit Verve – abseits vom programmatischen Bauhaus, aber getragen von Kontinuitätsglauben und Reformwillen – eine „Neue Zeitkunst“ für Kaiserzeit und Weimarer Republik einforderte.
Die Ausstellung und das Begleitbuch „Mühlenpfordt – Neue Zeitkunst. Reformarchitektur und Hochschullehre“ bieten eine vielschichtige Kontextualisierung zur Einordnung von Leben und Werk des Architekten.
1909 heiratete Mühlenpfordt die Lübecker Malerin Anna Dräger (1887–1984). Sie folgte ihrem Mann nach Braunschweig, blieb ihrer Heimatstadt zeitlebens aber durch ihr künstlerisches Werk verbunden. Ausgewählte Arbeiten der Malerin Anna Dräger-Mühlenpfordt ergänzen die Ausstellung und zeigen motivische und inhaltliche Verbindungen des Architekten und der bildenden Künstlerin auf.


Die nächsten Termine der Ausstellung

DO | 16.01.2020 | 18:00 - 19:00 Uhr
Vernissage
Mühlenpfordt – Neue Zeitkunst und Anna Dräger-Mühlenpfordt – ausgewählte Werke
Mühlenpfordt – Neue Zeitkunst und Anna Dräger-Mühlenpfordt – ausgewählte Werke
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Carl Mühlenpfordt (1878–1944) hatte mit den Bauten für die „Heilanstalt Strecknitz“, für den Vorwerker Friedhof oder mit dem Katholischen Gesellenhaus in der Parade bereits seine Spuren in Lübeck hinterlassen, als er Ende des Ersten Weltkrieges am Braunschweiger Polytechnikum tätig wurde. Er reformierte die Architekturfakultät zu einer bekannten Ausbildungsstätte, die später durch das Netzwerk seiner Schüler als „Braunschweiger Schule“ für Furore sorgte. Heute ist der Architekt und Hochschullehrer weitgehend unbekannt, obwohl er mit Verve – abseits vom programmatischen Bauhaus, aber getragen von Kontinuitätsglauben und Reformwillen – eine „Neue Zeitkunst“ für Kaiserzeit und Weimarer Republik einforderte.
Die Ausstellung und das Begleitbuch „Mühlenpfordt – Neue Zeitkunst. Reformarchitektur und Hochschullehre“ bieten eine vielschichtige Kontextualisierung zur Einordnung von Leben und Werk des Architekten.
1909 heiratete Mühlenpfordt die Lübecker Malerin Anna Dräger (1887–1984). Sie folgte ihrem Mann nach Braunschweig, blieb ihrer Heimatstadt zeitlebens aber durch ihr künstlerisches Werk verbunden. Ausgewählte Arbeiten der Malerin Anna Dräger-Mühlenpfordt ergänzen die Ausstellung und zeigen motivische und inhaltliche Verbindungen des Architekten und der bildenden Künstlerin auf.

Zur Eröffnung sprechen Prof. Olaf Gisbertz von der FH Dortmund und Dr. Alexander Bastek, Leiter des Museum Behnhaus Drägerhaus.




Preis: Erwachsene: 7,- / Ermäßigte: 3,50 / Kinder: 2,50 €
DO | 06.02.2020 | 18:00 - 19:00 Uhr
Vortrag
Neues Bauen in Lübeck vor 1914
Neues Bauen in Lübeck vor 1914
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Im Rahmen der Ausstellung "Mühlenpfordt – Neue Zeitkunst und Anna Dräger-Mühlenpfordt – ausgewählte Werke" spricht Prof. Dr. Joachim Heisel von der TH Lübeck.
Im letzten Jahrzehnt des 19. Jahrhundert mehren sich die kritischen Stimmen zu den baulichen Entwicklungen der Gründerzeit. Auch in Lübeck beginnt die Suche nach neuen, aus der lokalen Tradition erwachsenen architektonischen und städtebaulichen Lösungen.
Ein Vortrag mit in Kooperation mit dem Verein für Lübeckische Geschichte und Altertumskunde.


Preis: Erwachsene: 7,- / Ermäßigte: 3,50 / Kinder: 2,50 €