Die LÜBECKER MUSEEN haben wieder geöffnet

Liebe Besucher:innen,

die LÜBECKER MUSEEN haben ihre Türen für Sie geöffnet! Ihnen, liebe Besucher:innen, die sichere Teilhabe an den kulturellen Schätzen der Stadt Lübeck in unseren Museen zu ermöglichen, ist uns ein wichtiges Anliegen. 

Der Besuch unserer Museen und Ausstellungen ist nur für nachweislich getestete, geimpfte oder genesene Personen möglich. Selbsttests dürfen wir nicht anerkennen. Ausgenommen von der Testpflicht sind Kinder unter 7 Jahren sowie minderjährige Schülerinnen und Schüler, die nachweislich regulär zweimal pro Woche in der Schule getestet werden.

Besucher:innen die das 16. Lebensjahr vollendet haben, bitten wir ihre Identität mittels eines gültigen amtlichen Lichtbildausweises nachzuweisen.

Die Pflicht zur Kontaktdatenerfassung, sowie zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung entfällt.

Wir empfehlen Ihnen, zu anderen Besucher:innenn und Museumsmitarbeiter:innen weiterhin einen Mindestabstand von 1,5 Metern einzuhalten. Eine Verpflichtung dazu gibt es aber nicht mehr.

Bitte befolgen Sie weiterhin die bekannten, vor Ort nochmals ausgeschilderten Hygienevorschriften.

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Impressionisten im Behnhaus

13.05.2012 Bis 21.10.2012

Das Museum Behnhaus Drägerhaus behält den Impressionismus im Blick: Ab Mai zeigt das Haus hochrangige Beispiele aus der eigenen Sammlung Wenn vom „deutschen Impressionismus“ die Rede ist, denkt man zunächst an die Künstler der Berliner Sezession, insbesondere Max Liebermann, Lovis Corinth und Max Slevogt. Von allen diesen Künstlern finden sich herausragende Werke in der Sammlung des Museums Behnhaus Drägerhaus. Ihren Schwerpunkt hat die Dauerausstellung allerdings in den Arbeiten der Lübecker bzw. norddeutschen Künstlern wie Gotthardt Kuehl, Hermann Linde, Linde-Walther, Ulrich Hübner und Maria Slavona, deren Werke ganz eigene und hochrangige Beispiele impressionistischer Kunst darstellen. Vor allem an Kuehls Malerei lässt sich der Übergang von naturalistischen Alltagsbeobachtungen zu impressionistischen Momentaufnahmen eindrücklich nachvollziehen. Dabei spielen, wie auch bei den Brüdern Linde, Lübecker Motive eine besondere Rolle. Im Anschluss an die große Ausstellung des schwedischen Impressionisten Anders Zorn soll daher ab dem 13. Mai der Blick auf die vielen Facetten der impressionistischen Kunst mit einer geschlossenen Präsentation der Museumsbestände gerichtet werden. Dabei soll mit den Werken der Weimarer Malerschule die Entwicklung hin zum Impressionismus aufgezeigt werden. Landschaftsbilder des frühen 19. Jahrhunderts werden in vergleichenden Gegenüberstellungen präsentiert.Ergänzt wird die Ausstellung durch Werke einer norddeutschen Privatsammlung. Die deutsche und speziell norddeutsche Spielart dieser bis heute populären Kunstrichtung und ihre Präsenz in der Sammlung des Behnhauses werden somit anschaulich.

Max Liebermann: Bildnis Dr. Max Linde, 1897
Gotthardt Kuehl: Segelmacherwerkstatt in Lübeck, 1. Hälfte 1880er
Hans Olde: Im Sonnenschein, 1982
Max Slevogt: Bildnis Ida Boy-Ed, 1925
Max Slevogt: Pfälzer Landschaft, 1914
Max Slevogt: Neukastel-Blick nach Süden, 1920
Max Slevogt: Blühende Obstbäume bei Neukastel, 1919
Lovis Corinth: Ostern am Walchensee, 1922
Ulrich Hübner: Lübecker Hafen im Morgenlicht (Morgensonne), 1912
Max Liebermann: Die Blumenterrasse im Wannseegarten nach Nordosten, 1915