Der Herkunft auf der Spur – Museumserwerbungen in der NS-Zeit

Ab 05.05.2019 bis 25.08.2019

Woher stammen die Exponate in unseren Museen? Wie sind sie in die Sammlung gekommen? Gibt es auch in den Lübecker Museen Stücke, die während der NS-Zeit ihren meist jüdischen Besitzern unrechtmäßig abgenommen wurden?
Die Lübecker Museen haben sich mit diesen Fragen auseinandergesetzt. Anhand ausgewählter Objekte mit fraglicher Herkunft - von Gotthardt Kuehls „Braudiele“ bis hin zu Silberlöffeln und Tabakstellern - gibt die Ausstellung einen ersten Einblick in die Sammlungspolitik der Lübecker Museen zwischen 1933 und 1945 und die Ankäufe des damaligen Museumsdirektors Hans Schröder. Für die Sammlung und das neu aufzubauende Heimatmuseum tätigte Schröder Ankäufe im gesamten Deutschen Reich. Wurden diese Kulturgüter rechtmäßig erworben oder wurden ihre Besitzer verfolgt und enteignet? Die Kabinettausstellung im Museum Behnhaus Drägerhaus und dem Museum gibt hierauf Antworten und zeigt, was die Provenienzforschung in ihrer bisweilen detektivischen Arbeitsweise leistet. Die Präsentation in zwei Häusern der Lübecker Museumslandschaft ist das Ergebnis eines dreijährigen Forschungsprojekts, gefördert vom Deutschen Zentrum Kulturgutverluste, das sich auf Spurensuche in den Museumserwerbungen der Jahre zwischen 1933 und 1945 begeben hat.

Die nächsten Termine der Ausstellung

SO | 05.05.2019 | 11:00 - 13:00 Uhr
Vernissage
Der Herkunft auf der Spur
Museumserwerbungen in der NS-Zeit
Der Herkunft auf der Spur
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Woher stammen die Exponate in unseren Museen? Wie sind sie in die Sammlung gekommen? Gibt es auch in den Lübecker Museen Stücke, die während der NS-Zeit ihren meist jüdischen Besitzern unrechtmäßig abgenommen wurden?
Die Kabinettausstellung im Museum Behnhaus Drägerhaus und im St. Annen-Museum gibt hierauf Antworten und zeigt, was die Provenienzforschung in ihrer bisweilen detektivischen Arbeitsweise leistet. Die Präsentation in zwei Häusern der Lübecker Museumslandschaft ist das Ergebnis eines dreijährigen Forschungsprojekts, gefördert vom Deutschen Zentrum Kulturgutverluste, das sich auf Spurensuche in den Museumserwerbungen der Jahre zwischen 1933 und 1945 begeben hat.

Die Eröffnung beginnt im Museum Behnhaus Drägerhaus, das Grußwort spricht Karin Prien, Ministerin für Bildung, Wissenschaft und Kultur des Landes Schleswig-Holstein. Musikalisch umrahmt wird die Eröffnung von den Lubeca Klezzmers.
Anschließend findet ein Empfang im Landschaftszimmer des St. Annen -Museums statt, wo Sie ebenfalls die Gelegenheit zum Besuch des dortigen Ausstellungsteils haben.

Preis: Erwachsene: 7 / Ermäßigte: 3,50 / Kinder: 2,50 €
DO | 16.05.2019 | 13:00 - 18:00 Uhr
Tagung
„Provenienzforschung in den Lübecker Museen. Erwerbungen 1933 bis 1945“
Tagung im Zentrum für Kulturwissenschaftliche Forschung Lübeck
„Provenienzforschung in den Lübecker Museen. Erwerbungen 1933 bis 1945“
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„Provenienzforschung in den Lübecker Museen. Erwerbungen 1933 bis 1945“
Eine Tagung im Zentrum für Kulturwissenschaftliche Forschung Lübeck, Königstraße 42, 23552 Lübeck

In einem dreijährigen Projekt, gefördert vom Deutschen Zentrum  Kulturgutverluste, wurden die Erwerbungen des damaligen Museums für  Kunst und Kulturgeschichte Lübeck, die zwischen 1933 und 1945 in die  Sammlung gelangten, systematisch auf ihre Provenienz geprüft.

Nun wird die Tagung „Provenienzforschung in den Lübecker Museen.  Erwerbungen 1933 bis 1945“ einen Blick auf die Recherchen in Lübeck  werfen. Von Alwin Pump in Lübeck bis zum Dorotheum in Wien werden  Kunsthandlungen und Personen beleuchtet, die 1933 bis 1945 in die  Erwerbungen des Museums für Kunst und Kulturgeschichte Lübeck involviert  waren.

Anmeldungen bitte bis zum 10. Mai 2019 an: steffi.grapenthin@luebeck.de

keine Tagungsgebühr

Das vorläufige Programm:

Donnerstag, 16. Mai 2019
Ab 13.00 Anmeldung
14.00 Begrüßung
N.N.
N.N.
Prof. Dr. Hans Wißkirchen, Leitender Direktor der Lübecker Museen

Lübeck - ein Überblick
14.20 Dr. Jan Lokers, Stadtarchiv der Hansestadt Lübeck
Geschichte Lübecks zur NS-Zeit

15.00 Dr. Alexander Bastek, Museum Behnhaus Drägerhaus
Carl Georg Heise und das Museum Behnhaus Drägerhaus vor der NS-Zeit

15.20 Steffi Grapenthin, Zentrum für Kulturwissenschaftliche Forschung Lübeck
Hans Schröder, Direktor des Museums für Kunst und Kulturgeschichte Lübeck 1934-1945

15.40 Abschlussdiskussion

Anschließend Führungen im Museum Behnhaus Drägerhaus und St. Annen-Museum



Abweichender Ort:
Zentrum für Kulturwissenschaftliche Forschung Lübeck, Königstraße 42, 23552 Lübeck
FR | 17.05.2019 | 09:30 - 17:00 Uhr
Tagung
„Provenienzforschung in den Lübecker Museen. Erwerbungen 1933 bis 1945“
Tagung im Zentrum für Kulturwissenschaftliche Forschung Lübeck
„Provenienzforschung in den Lübecker Museen. Erwerbungen 1933 bis 1945“
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„Provenienzforschung in den Lübecker Museen. Erwerbungen 1933 bis 1945“
Eine Tagung im Zentrum für Kulturwissenschaftliche Forschung Lübeck, Königstraße 42, 23552 Lübeck

In einem dreijährigen Projekt, gefördert vom Deutschen Zentrum  Kulturgutverluste, wurden die Erwerbungen des damaligen Museums für  Kunst und Kulturgeschichte Lübeck, die zwischen 1933 und 1945 in die  Sammlung gelangten, systematisch auf ihre Provenienz geprüft.

Nun wird die Tagung „Provenienzforschung in den Lübecker Museen.  Erwerbungen 1933 bis 1945“ einen Blick auf die Recherchen in Lübeck  werfen. Von Alwin Pump in Lübeck bis zum Dorotheum in Wien werden  Kunsthandlungen und Personen beleuchtet, die 1933 bis 1945 in die  Erwerbungen des Museums für Kunst und Kulturgeschichte Lübeck involviert  waren.

Anmeldungen bitte bis zum 10. Mai 2019 an: steffi.grapenthin@luebeck.de

keine Tagungsgebühr

Das vorläufige Programm:

Freitag, 17. Mai 2019
Ab 9.30 Anmeldung
Provenienzforschung in Lübeck
10.00 Steffi Grapenthin, Zentrum für Kulturwissenschaftliche Forschung Lübeck
Aktueller Stand des Projekts Provenienzforschung und Lübecker Kunsthandel

10.30 Dr. Brigitte Reuter, Museum Huelsmann Bielefeld
Sammlung des Kunsthändlers F.K.A. Huelsmann in Bielefeld

11.00-11.20 Kaffeepause

11.20 Melanie Jacobi, Schloss Gottorf, Schleswig
Sammlung Emma Budge, Hamburg

11.50 Wiebke Müller, Museum für Hamburgische Geschichte Hamburg
Hamburger Kunsthandel. Eine Spurensuche

12.20-13.30 Mittagspause

13.30 Dr. Caroline Flick, Berlin
Städte als Kunden - Beispiele aus der Hochpreisphase des Berliner Auktionshauses Hans W. Lange 1940-1943

14.00 Melida Steinke, Bayerische Staatsgemäldesammlungen München
Münchener Kunsthandel 1933-1945

14.30 Leonhard Weidinger, Wien
Vermögensabgabe aus jüdischem Besitz in Österreich

15.10 Abschlussdiskussion

Abweichender Ort:
Zentrum für Kulturwissenschaftliche Forschung Lübeck, Königstraße 42, 23552 Lübeck