Die LÜBECKER MUSEEN haben wieder geöffnet

Liebe Besucher:innen,

die LÜBECKER MUSEEN haben ihre Türen für Sie geöffnet! Ihnen, liebe Besucher:innen, die sichere Teilhabe an den kulturellen Schätzen der Stadt Lübeck in unseren Museen zu ermöglichen, ist uns ein wichtiges Anliegen. 

Zu Ihrer eigenen Sicherheit erfolgt deshalb eine Kontaktdatenerfassung an der Museumskasse vor Ort. Dafür nutzen wir die Luca-App. Ihre Kontaktdaten können Sie direkt in die App hochladen, oder Sie füllen einfach händisch unseren Kontaktbogen an der Museumskasse aus. 

HIer finden Sie alle weiteren für Ihren Besuch notwendigen Hygiene- und Sicherheitsbedingungen.

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Der Herkunft auf der Spur – Museumserwerbungen in der NS-Zeit

05.05.2019 Bis 01.09.2019

Woher stammen die Exponate in unseren Museen? Wie sind sie in die Sammlung gekommen? Gibt es auch in den Lübecker Museen Stücke, die während der NS-Zeit ihren meist jüdischen Besitzern unrechtmäßig abgenommen wurden?
Die Lübecker Museen haben sich mit diesen Fragen auseinandergesetzt. Anhand ausgewählter Objekte mit fraglicher Herkunft - von Gotthardt Kuehls „Braudiele“ bis hin zu Silberlöffeln und Tabakstellern - gibt die Ausstellung einen ersten Einblick in die Sammlungspolitik der Lübecker Museen zwischen 1933 und 1945 und die Ankäufe des damaligen Museumsdirektors Hans Schröder. Für die Sammlung und das neu aufzubauende Heimatmuseum tätigte Schröder Ankäufe im gesamten Deutschen Reich. Wurden diese Kulturgüter rechtmäßig erworben oder wurden ihre Besitzer verfolgt und enteignet? Die Kabinettausstellung im Museum Behnhaus Drägerhaus und dem St. Annen-Museum gibt hierauf Antworten und zeigt, was die Provenienzforschung in ihrer bisweilen detektivischen Arbeitsweise leistet. Die Präsentation in zwei Häusern der Lübecker Museumslandschaft ist das Ergebnis eines dreijährigen Forschungsprojekts, gefördert vom Deutschen Zentrum Kulturgutverluste, das sich auf Spurensuche in den Museumserwerbungen der Jahre zwischen 1933 und 1945 begeben hat.