Die LÜBECKER MUSEEN haben wieder geöffnet

Liebe Besucher:innen,

die LÜBECKER MUSEEN haben ihre Türen für Sie geöffnet! Ihnen, liebe Besucher:innen, die sichere Teilhabe an den kulturellen Schätzen der Stadt Lübeck in unseren Museen zu ermöglichen, ist uns ein wichtiges Anliegen. 

Zu Ihrer eigenen Sicherheit erfolgt deshalb eine Kontaktdatenerfassung an der Museumskasse vor Ort. Dafür nutzen wir die Luca-App. Ihre Kontaktdaten können Sie direkt in die App hochladen, oder Sie füllen einfach händisch unseren Kontaktbogen an der Museumskasse aus. 

HIer finden Sie alle weiteren für Ihren Besuch notwendigen Hygiene- und Sicherheitsbedingungen.

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100 Jahre Nordische Woche - 100 Jahre Museum Behnhaus

Im September 1921 fand in Lübeck die Nordische Woche statt. Diese Festwoche mit zahlreichen Veranstaltungen sollte nach dem Ersten Weltkrieg Ausgangspunkt sein, um die Beziehungen Deutschlands zu Skandinavien in wirtschaftlicher und kultureller Hinsicht neu zu beleben. Lübeck sah sich dabei in der zentralen Mittlerrolle.
Wenn sich im September 2021 die Nordische Woche zum 100. Male jährt, blicken wir im Museum Behnhaus Drägerhaus in einer Jubiläumsausstellung auf die damaligen Kunstausstellungen zurück. Denn zur Nordischen Woche 1921 öffnete das Behnhaus erstmals seine Türen als Museum. Carl Georg Heise präsentierte hier Lübecker Kunst des 19. und frühen 20. Jahrhunderts und legte damit die Grundlage für seine in den 1920er Jahren folgende Sammlungs- und Ausstellungsarbeit. Daran soll die Jubiläumsausstellung anknüpfen und von Alfred Mahlaus Plakat zur Nordischen Woche über Hauptwerke des 19. Jahrhunderts (Gröger, Overbeck, Kuehl), von Heise geförderte Künstler des 20. Jahrhunderts (dt. Expressionisten und Neue Sachlichkeit) bis zu Kunsthandwerk (Teppiche) und Fotografie einen weiten Bogen der Moderne schlagen. Ausgehend von dieser „Geburtsstunde“ des Museums Behnhaus gilt es, einerseits Heises erste Präsentation im Behnhaus und andererseits den „nordischen Gedanken“, der Heises Arbeit in den 1920er Jahren prägte - sein museales Programm der 1920er Jahre, in den Blick zu nehmen: Welche Ausstellungen zeigte Heise im Behnhaus, welche Künstlerinnen und Künstler förderte er, welche Werke erwarb er für die Lübecker Sammlung?  Und handelt es sich dabei um eine spezifisch „nordische“ Moderne?