Neue Dauerleihgabe
„Brigitte“ von Gerhard Marcks zurück im Behnhaus
Zwischen 1920 und 1933 war es dem Lübecker Museumsdirektor Carl Georg Heise (1890–1979) gelungen, im Behnhaus eine mehr als beachtliche Sammlung zeitgenössischer, expressionistischer Kunst aufzubauen. So war das Behnhaus Anfang der 30er Jahre überregional als bedeutendes Museum der Gegenwartskunst bekannt. Nahezu alle modernen Werke wurden 1937 als sogenannte „entartete Kunst“ von den Nationalsozialisten beschlagnahmt, darunter auch die 1932 erworbene Bronzefigur „Brigitte“ von Gerhard Marcks. Ihr Verbleib galt seither als unbekannt. Nun konnte sie nicht nur wiederentdeckt werden, sondern kehrte zudem als Leihgabe der Berliner Ferdinand-Möller-Stiftung ins Behnhaus zurück. Sie ist ab sofort im ersten Stock des Drägerhauses ausgestellt.







